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OMC inside Claudia Michalski

Aus welchem Grund auch immer Sie Ihren aktuellen Arbeitgeber verlassen (müssen), es lohnt sich, konstruktiv und bewusst Abschied zu nehmen – insbesondere mit Blick auf den Netzwerkgedanken und das „Man sieht sich immer zweimal im Leben“. Dies bezieht sich sowohl auf Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen und Vorgesetzte als auch auf externe Partner:innen sowie Kunden/Kundinnen.

Ein anderer Aspekt ist, bewusst ein berufliches Kapitel abzuschließen. Das bedeutet, sowohl schwierige Zeiten zu reflektieren und Learnings abzuleiten als auch die guten Zeiten wahr- und „mitzunehmen“. Damit bündeln Sie viele hilfreiche und motivierende Aspekte, die Sie konstruktiv in das neue Tätigkeitsfeld mitnehmen können.

Eine gelungene Abschiedsmail ist eine, die bei der/dem Leser:in einen positiven Eindruck hinterlässt.


Verteiler erstellen

Die nachfolgenden Anregungen sind genereller Natur und sollten immer bezogen auf Ihre individuelle Situation geprüft und ggf. angepasst werden.

  • Clustern Sie Ihre Kontakte: z. B. ‚möchte ich in Kontakt bleiben/möchte ich nicht in Kontakt bleiben‘; ‚wichtige Netzwerkpartner:innen‘; ‚individuelle Ansprache/Rundmail Ansprache‘; ...
  • Entwickeln Sie für die jeweiligen Cluster die Inhalte, die Sie transportieren möchten – in der Regel gibt es dann auf die jeweiligen Adressaten zugeschnittene Textbausteine, als auch solche, die Sie für alle nutzen können.

Beachten Sie dabei die Kultur, in der Sie bis dato tätig waren. Ist das Du oder das Sie, ein formeller oder ein informeller Stil übliche Praxis?

Versenden Sie die Abschiedsmail ca. ein bis max. zwei Wochen bevor Sie das Unternehmen verlassen. Damit haben alle Adressat:innen bei Bedarf Zeit, Sie noch in Ihrer Funktion anzusprechen, Fragen zu klären, beruflich relevante Themen zu besprechen und sich persönlich zu verabschieden.


Inhalte definieren

  • Bauen Sie eine klare Betreffzeile wie z. B. „Danke und auf Wiedersehen“, „Abschied zum ...“, „Danke für die erfolgreiche Zusammenarbeit“.
  • Informieren Sie Ihre Adressat:innen darüber, das und zu wann Sie das Unternehmen verlassen werden.
  • Bedanken Sie sich – adressatengerecht – z. B. für die Zusammenarbeit.
  • Benennen Sie – auch wieder adressatengerecht – relevante (gemeinsame?) Erfolge, besondere Highlights, Learnings und/oder, was Sie besonders geschätzt haben.
  • Sollten Ihre Aufgaben von Kolleg:innen übernommen werden, geben Sie diese Information (ggf. nochmal) bekannt.
  • Finden Sie eine Formulierung, wie es bei Ihnen weitergeht.
  • Formulieren Sie – sofern von Ihnen gewünscht –, dass es schön wäre in Kontakt zu bleiben und geben Sie Ihre Kontaktdaten an, über die diese Adressaten Sie kontaktieren dürfen. Das können Ihre private Mail / Mobilnummer sein, aber – wenn der Kontakt nicht so eng ist – durchaus auch der Hinweis auf z. B. LinkedIn, Xing oder Facebook.

Wie bei allen anderen Formen von Anschreiben gilt auch hier

  • Sorgen Sie für gute Lesbarkeit
  • Formulieren Sie kurze Sätze
  • Fügen Sie überschaubare Absätze ein
  • Vermeiden Sie Rechtschreibfehler

Seit mehr als 20 Jahren berate ich Führungskräfte bei ihrer beruflichen Ausrichtung, ihrer Karrieregestaltung und ihrem Life Design. Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, freue ich mich über das Teilen.

Sollten Sie Fragen haben oder sich bei Ihren Themen Unterstützung wünschen, dann lassen Sie uns gerne in Gespräch gehen.

claudia.cordt@omc-berlin.de
 

Geschäftsführerin, Claudia A. Cordt

Claudia A.Cordt
Geschäftsführerin