Das Handelsblatt Research Institute zählt OMC in seinem aktuellen Ranking zu den besten Unternehmensberatungen 2026 im Bereich Restrukturierung & Turnaround. Gewählt hat uns dabei nicht eine Jury aus der Ferne, sondern die eigene Branche: Befragt wurden über 16.500 Beraterinnen und Berater, welche Häuser sie in ihrem Fachgebiet für die renommiertesten halten – Eigenbewertungen ausgeschlossen. Wir freuen uns über dieses Urteil der Kollegen und Wettbewerber. Und wir nehmen es zum Anlass für die ehrlichste Antwort, die eine Restrukturierungsberatung geben kann.
Denn wenn Sie als Geschäftsführer oder Personalleitung vor einer Restrukturierung stehen, ist das Problem meist längst erkannt. Die eigentliche Frage lautet: Können wir das intern lösen oder brauchen wir externe Unterstützung? Unsere Antwort: Nicht immer. Aber wer die Komplexität unterschätzt, zahlt doppelt – an Kosten, an Kultur und an Reputation. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, woran Sie den Unterschied erkennen.

Zunächst ein Grundsatz, den Sie von einem ausgezeichneten Restrukturierungsberater vielleicht nicht erwarten: Es ist immer besser, wenn so viel wie möglich einer Restrukturierung durch das Unternehmen selbst getragen wird. Externen fehlen viele Informationen und oft auch das Fingerspitzengefühl für die handelnden Personen. Wer Ihnen erzählt, er könne Ihre Restrukturierung für Sie „machen“, verkauft Beratertage, keine Lösung.
Was gute externe Begleitung tatsächlich leistet, sind drei Dinge.
Erstens: Struktur in Komplexität bringen.
Eine Restrukturierung berührt gleichzeitig Arbeitsrecht, Finanzen, Kommunikation, Betriebsratsarbeit und die Verfassung der verbleibenden Mannschaft – wer alle Stränge parallel führen muss, verliert im operativen Druck schnell den Überblick.
Zweitens: den Blick von außen.
Wer im Krisenmodus arbeitet, hat selten die Zeit, die Erfahrung oder schlicht den Horizont, zusätzliche Perspektiven einzubeziehen. Wer etwa nur auf das Finanzielle fokussiert ist, denkt bei Personalabbau sofort an Abfindungen, Kündigungsfristen und Arbeitsrecht – und übersieht die Folgekosten: Imageschaden, Motivationstief in der verbleibenden Belegschaft, Glaubwürdigkeitsverlust am Markt.
Drittens: operative Entlastung der Führung,
damit Sie das Tagesgeschäft nicht verlieren, während Sie das Unternehmen umbauen.
Und was Berater nicht ersetzen können: Führung, Entscheidung, Verantwortung. Die bleiben bei Ihnen. Ein guter Berater ist Impulsgeber und Sparringspartner – Hilfe zur Selbsthilfe, nicht Ersatzgeschäftsführung.
Eine persönliche Erfahrung dazu, aus dem größten Turnaround meiner Karriere. Ein Handelsunternehmen mit rund 300 dezentralen Einheiten; ich war als Vorstand für Finanzen und Personal einer der Haupttragenden. Die kommerzielle Strategie war neu ausgerichtet, jetzt sollten Organisation und Führungskultur nachziehen – neue Zuschnitte von Führungspositionen, veränderte Führungsspannen. Wir holten Berater dazu. In der ersten Geschäftsleitungssitzung schlug der Berater einen Strategie-Workshop vor. Ich witterte billiges Umsatzgetue und sagte: Brauchen wir nicht, die Strategie haben wir im Kopf. Seine Antwort: Gut – dann schreibt jetzt bitte jeder Vorstand die Strategie so auf, wie er sie seiner untersten Führungskraft erklären würde. Es kamen völlig verschiedene Versionen heraus, keine davon griffig. Damit war die erste Aufgabe klar: erst einmal im Vorstand explizit machen, wofür wir gemeinsam stehen. Das ging dann schnell und pragmatisch und hat den gesamten Prozess beschleunigt.
Der zweite Impuls desselben Beraters kam, als die Umsetzung in der Fläche stockte und die Veränderung auf der untersten Ebene schlicht nicht ankam: Überlasst das nicht dem mittleren Management – redet direkt mit euren Führungskräften und Mitarbeitern. Wir haben uns im Vorstand aufgeteilt und einen Sommer lang jeder bis zu 60 Standorte persönlich besucht. Eine große Investition unserer Zeit, und der Wendepunkt der gesamten Veränderung.
Meine Lektion daraus: Mit minimalen externen Interventionen lässt sich maximaler Erfolg sicherstellen – im Nachhinein hätte ich für diese beiden Impulse ein Vielfaches des Honorars bezahlt. Genau so arbeiten wir heute bei OMC: Impulsgeber und Sparringspartner, nutzenoptimiert statt umsatzoptimiert.
Wenn rechtliche, personelle und kulturelle Fragen ineinandergreifen – Sozialauswahl, Interessenausgleich, Führungswechsel, Standortfragen –, reicht die Erfahrung aus zwei, drei früheren Trennungen nicht mehr. Restrukturierung ist für die meisten Geschäftsführungen ein Ausnahmefall. Für uns ist sie Alltag. Diesen Erfahrungsvorsprung kaufen Sie ein, nicht die Entscheidung.
Der härteste Fall – und häufiger, als er ausgesprochen wird. Wenn die Restrukturierung auch Rollen in der Geschäftsleitung oder im Führungskreis betrifft, kann niemand aus diesem Kreis den Prozess glaubwürdig moderieren. Hier braucht es eine Instanz, die keinem internen Lager gehört und auch der Geschäftsführung die unbequeme Rückmeldung geben darf.
Manche Umbauten dürfen nicht auf dem Flur oder im Markt diskutiert werden, bevor sie entschieden sind – gegenüber Kunden, Banken, Wettbewerbern oder dem eigenen Aufsichtsgremium. Ein externer Begleiter kann Szenarien vorbereiten, Gespräche führen und Optionen prüfen, ohne dass interne Kanäle Unruhe erzeugen.
Verhandlungen über Interessenausgleich und Sozialplan scheitern selten an der Sache, oft am Vertrauen. Eine erfahrene, neutrale dritte Partei, die die Sprache beider Seiten spricht, verkürzt Verhandlungen und verhindert, dass aus einem Konflikt ein Dauerzustand wird. Unsere über zehnjährige Arbeit im Präsidium des BDU-Fachverbands Outplacement und Transfergesellschaften hilft dabei: Wir kennen die Standards, auf die sich beide Seiten verlassen können.
Wie Sie sich von Menschen trennen, sehen alle, die bleiben – und alle, die Sie künftig gewinnen wollen. Ein professionelles Trennungsmanagement mit fairen Konditionen, klarer Kommunikation und echten Perspektivangeboten für die Betroffenen, bis hin zur Outplacement-Beratung, ist keine Kosmetik. Es ist der Unterschied zwischen einer Belegschaft, die den Umbau mitträgt, und einer, die innerlich kündigt.
Ehrlichkeit gehört auch in diese Richtung. Es gibt Konstellationen, in denen Sie uns nicht brauchen:
Wenn der Umbau überschaubar ist, die Betroffenen an einer Hand abzuzählen sind und die Führung die Botschaft selbst klar vertreten kann, schafft ein externer Berater mehr Aufwand als Nutzen.
Manche Personalabteilungen haben Restrukturierungen mehrfach professionell begleitet. Wenn diese Kompetenz im Haus ist, nutzen Sie sie. Externe Unterstützung lohnt dann höchstens punktuell – etwa als Schulterblick auf das Konzept oder als Moderation an einer kritischen Stelle.
Eine einzelne Position, sauber verhandelt, fair begleitet – das gehört zum normalen Handwerkszeug einer Geschäftsführung. Hier reicht im Zweifel eine gute arbeitsrechtliche Beratung und gegebenenfalls ein Outplacement-Angebot für die betroffene Person.
Es kommt übrigens vor, dass wir genau das in einem Erstgespräch sagen: Das könnt ihr allein. Oder dass wir an andere Experten verweisen, wenn der Schwerpunkt woanders liegt – etwa in der Sanierungsfinanzierung. Das kostet uns einen Auftrag und bringt uns etwas Wichtigeres: Es ist der Grund, warum Geschäftsführungen beim nächsten, größeren Fall wieder anrufen.
Die sichtbaren Kosten einer Restrukturierung stehen im Sozialplan: Abfindungen, Freistellungen, Rechtsberatung. Die teuersten Posten stehen dort nicht.
Da sind zuerst die Leistungsträger, die gehen – und zwar die falschen. In unruhigen Phasen verlassen nicht die Schwächsten das Unternehmen, sondern die mit den besten Alternativen. Ihre Wiederbesetzung kostet Monate und ein Vielfaches dessen, was ihre Bindung gekostet hätte. Dann das Motivationstief der Verbleibenden: Der Gallup Engagement Index beziffert die volkswirtschaftlichen Produktivitätsverluste durch innere Kündigung allein für 2025 auf 119 bis 142 Milliarden Euro – und unter Beschäftigten ohne emotionale Bindung an ihr Unternehmen ist laut derselben Studie mehr als jeder Dritte aktiv auf Jobsuche, bei hoch gebundenen sind es drei Prozent. Eine schlecht kommunizierte Restrukturierung verschiebt Ihre Belegschaft messbar von der einen Gruppe in die andere. Dazu kommen zähe Betriebsratskonflikte, die Projekte um Monate verzögern, und der Schaden an der Arbeitgebermarke, der Sie noch Jahre später Bewerber kostet. Man kann eine Organisation auch kaputt verschlanken – wer Erfahrungs- und Kulturtransfer nicht mitdenkt, hat am Ende eine billigere und eine schlechtere Firma.
Und was kostet gute externe Begleitung? Wir machen es konkret, weil wir diese Zahlen ohnehin jedem nennen, der anruft (Stand: 2026): Unsere Beratung liegt in der Regel bei 300 bis 350 Euro pro Stunde; für größere Umfänge bieten wir Paketpreise mit entsprechenden Nachlässen an, der Leistungsumfang wird vorher gemeinsam definiert. Workshops, Schulungen oder Mediationen – etwa mit der gesamten Geschäftsleitung oder dem Führungskreis – liegen je nach Format und Vorbereitungsintensität zwischen 2.500 und 4.000 Euro pro Tag. Für betroffene Mitarbeitende bieten wir Mobilisierungs- und Perspektivberatung bis hin zum Outplacement an: bei Spitzenführungskräften im Schnitt zwei Bruttomonatsgehälter, kleinere Pakete und hybride Formate – Gruppenberatung kombiniert mit bewährten KI-Werkzeugen, immer begleitet von erfahrenen Beratern – machen die Begleitung auch für größere Belegschaftsteile bezahlbar.
Rechnen Sie selbst: Wenn externe Begleitung auch nur eine einzige Schlüsselkraft im Unternehmen hält oder einen Sozialplankonflikt um zwei Monate verkürzt, hat sie sich bezahlt gemacht. Das ist der Maßstab, an dem Sie uns messen sollten – nicht der Tagessatz.
Der Einstieg bei OMC ist bewusst niederschwellig. Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch mit Ihrer Geschäftsführung, Ihrem Vorstand oder Ihrer Personalleitung – geführt von unseren erfahrensten Beratern, nicht von einem Vertrieb. Das dauert einen Vormittag, oder zweimal zwei Stunden; der Rest lässt sich schriftlich klären. Dieses Erstgespräch ist unverbindlich und kostenlos, in aufwendigeren Fällen berechnen wir maximal den Selbstkostenpreis von 300 bis 500 Euro.
Am Ende halten Sie etwas in der Hand: eine erste Beurteilung Ihrer Lage aus externer Sicht, mögliche Szenarien des Vorgehens und einen groben Plan der nächsten Schritte. Ob Sie danach mit uns weiterarbeiten, mit anderen – oder allein: Ihre Entscheidung. In manchen Fällen ist unsere Empfehlung genau das. Mehr zu unserem Vorgehen finden Sie auf unserer Seite zur Restrukturierungsberatung.
Sie stehen vor einer Restrukturierung und fragen sich, ob externe Unterstützung sinnvoll ist? Vereinbaren Sie ein vertrauliches Erstgespräch mit OMC in Berlin. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung – auch wenn sie lautet: Das können Sie allein.
Eine Restrukturierungsberatung unterstützt Geschäftsführung und Personalleitung bei der Planung und Umsetzung organisatorischer Veränderungen – vom Lagebild über Szenarien und Kommunikationsplanung bis zu Trennungsmanagement, Verhandlungsbegleitung mit dem Betriebsrat und Outplacement für betroffene Mitarbeitende. Gute Beratung liefert Struktur, Erfahrung und den neutralen Blick von außen; Entscheidung und Führung bleiben beim Unternehmen.
Bei OMC liegt die Beratung in der Regel bei 300 bis 350 Euro pro Stunde, mit Paketpreisen für größere Umfänge. Workshops und Mediationen kosten je nach Format 2.500 bis 4.000 Euro pro Tag. Das Erstgespräch mit Lagebild und Szenarien ist unverbindlich und kostenlos bzw. wird maximal zum Selbstkostenpreis (300–500 Euro) berechnet. (Stand: 2026)
Sanierung zielt auf die Abwendung einer wirtschaftlichen Krise, oft mit finanziellem und rechtlichem Schwerpunkt (bis hin zum Insolvenzrecht). Restrukturierung ist breiter: die Anpassung von Organisation, Strukturen und Personal an eine veränderte Lage – das kann eine Krise sein, aber auch neue Produkte, neue Märkte oder eine schlankere Aufstellung. OMC begleitet die organisatorische und personelle Seite; für Sanierungsfinanzierung und Insolvenzrecht verweisen wir an spezialisierte Experten.
Bei größeren Personalabbauten kann eine Transfergesellschaft den Übergang der Betroffenen abfedern. OMC ist AZAV-zertifizierte Transferagentur und kann Sie in diesem Bereich beraten. Unsere ehrliche Erfahrung: Reine Transfergesellschaften sind oft wenig zielführend, weil der Kostendruck so groß ist, dass für die Mitarbeitenden wenig echter Nutzen entsteht. Häufig sind individuellere Formate – Perspektivberatung, Gruppen-Outplacement, hybride Programme – die wirksamere Alternative.
Ja. OMC hat seinen Sitz in Berlin und seinen Schwerpunkt in Berlin und Ostdeutschland; wir begleiten Restrukturierungen aber auch bundesweit.


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Outplacement gelingt, wenn Mensch und Beratung zusammenpassen. Hier teilen Menschen, die wir begleitet haben, ihre Erfahrungen – ehrlich, persönlich und nah an der Realität des Neuanfangs.